Aktuell (30.9.2007)
Seit der Veröffentlichung von Edu ist einige Zeit vergangen. Wir haben uns sowohl über das positive Medienecho (krawall.de, Spiegel-online; 3Sat neues) als auch die vielen Kommentare und Anregungen sehr gefreut - und zwar sowohl die positiven als auch negativen! Unser Spiel - das ist doch klar - kann nicht mit Quake, Doom, Unreal, Crysis oder anderen Spitzenshootern von der Präsentation mithalten. Das wollten wir auch nicht. Unser Ziel war und ist es zu zeigen, dass innovative Spiele in Kombination mit Action und Wissen möglich sind. Wir würden uns sehr freuen, wenn andere Teams das vorgelegte Spiel aufgreifen und weiterentwickeln...

Besonderer Dank gilt dem fairen Umgang seitens der Journalisten, die wir immer wieder auf die Frage "Wie geht es weiter?" vertrösten mussten. Soviel sei aber schon gesagt: EDU2 ist in Planung und wird sich grundlegend von EDU unterscheiden. Wir wollen eine innovativen Akzent setzen und sind derzeit dabei aus dem "Uniprojekt" ein etwas größeres "Uniprojekt" zu entwickeln, welches dann tatsächlich mit kommerziellen Angeboten konkurrieren kann. Wir versprechen aber schon heute: Für die Spieler wird EDU2 ebenfalls in der Grundversion kostenfrei bleiben!

Herzlich Willkommen,

 

(16.7.2007) Seit vielen Jahren wird immer wieder über gewalthaltige digitale Spiele und deren Negativwirkungen insbesondere auf jugendliche Spieler diskutiert; über Schüler und Studierende und deren angeblich schlechten Leistungen öffentlich debattiert und in den Massenmedien nicht selten negativ-reißerisch darüber berichtet. Eltern sind verunsichert, Spieler aufgebracht und die Politik nutzt digitale Spiele als Sündenbock. Im Fokus der öffentlichen Diskussion stehen die EGO-Shooter, die als Prototyp gewalthaltiger Spiele herhalten müssen.

Dies war für uns der Anlass, im Rahmen eines Seminars die Frage zu stellen, ob nicht auch ein EGO-Shooter Basis für ein Lernspiel sein kann und ob die Darstellung von Gewalt a priori das Problem ist. Aus dieser Grundsituation heraus ist die Idee für E.D.U. entstanden: dem ersten echten Bildungsactionspiel. Die Spieler müssen Wissensfragen beantworten und gleichzeitig ihr spielerisches Können beweisen – nur so ist es möglich, zu gewinnen. Dabei orientieren sich die über 350 Fragen des ersten spielbaren Levels an unserem Kernfach, der Kommunikationswissenschaft.

Ich bin besonders stolz auf unser gesamtes Team, angeführt von Thorsten Flügel und Franziska Lehnert, da erstens niemand vorher jemals ein digitales Spiel entwickelt, programmiert oder auch nur einen Mod (Modifikation eines bestehenden Spiels) entwickelt hat und in nur drei Monaten der erste voll spielbare Level - auf Basis von Open Source Software - entstanden ist. Zweitens  haben die Studierenden bewiesen, dass mit Humor, Wissen und ein wenig Selbstironie auch Actionspiele sehr unterhaltsam gestaltet werden können. Drittens haben sich alle Mitglieder der einzelnen Teams jederzeit aktiv und motiviert eingebracht - trotz (oder gerade wegen?) ihres Studienalltags und ohne das Studium zu vernachlässigen.

Wir wünschen uns, dass auch Ihnen das Werfen mit nassen Schwämmen oder das Anpinseln mit einem Edding sowie die Beantwortung zahlreicher interessanter Wissensfragen viel Spaß macht und wir hoffen, damit einen neuartigen Beitrag zum Thema Serious Gaming abgeliefert zu haben. Feedback ist jederzeit gerne willkommen.

Credits: Besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle dem Entwicklungsteam von Alientrap, welche das Spiel Nexuiz entwickelt haben geben, ohne deren Vorarbeiten und die Bereitstellung des Editors die Entwicklung nicht möglich gewesen wäre.

Special Credits: We would like to give very special credits to Alientrap who developed Nexuiz on which our game is based. The game is published under the GPL-License. We support crative commons!

Jörg Müller-Lietzkow

 

 
   

 

 

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